Büro zu Wohnen – schneller, planbarer, skalierbarer

Wenn Büroflächen leer stehen und Wohnraum fehlt, wird Konversion relevant – scheitert aber in der Praxis oft an Kostenunsicherheit, Laufzeit und Schnittstellen. Supplybox ist ein Ansatz, Konversionen stärker zu produktisieren: ein vorgefertigtes Versorgungsmodul je Wohneinheit mit klarer Einbau- und Betriebslogik.

Warum Konversion jetzt auf der Agenda steht



In vielen Märkten treffen zwei Entwicklungen aufeinander: steigende Relevanz von Wohnraum und zunehmender struktureller Druck im Bürosektor. Gleichzeitig nähern sich in Teilen Berlins Wohn- und Büromieten an – das erhöht die wirtschaftliche Relevanz von Umnutzungen.


Viele Konversionen scheitern weniger an der Ertragsidee als an der Investitionsbasis: Unsicherheit im Bestand und lange Projektlaufzeiten treiben Budgets, Puffer und Nachträge.



Was ist die Supplybox?


Supplybox ist ein seriell und modular gedachtes Versorgungsmodul je Wohneinheit – kombiniert mit einer klaren Einbau- und Betriebslogik. Es bündelt Anschlusspunkte für Bad und Küche sowie Warmwasser, Strom und Daten und zielt darauf, Vor-Ort-Aufwand und Schnittstellen zu reduzieren.


Das Modul ist so gedacht, dass es in typischen Bestandsgebäuden über Türen und Aufzüge eingebracht werden kann – ohne Sonderwege wie Fassadenöffnungen.

Werthebel für Eigentümer, Investoren und Projektentwickler


  1. Zeit: weniger Vor-Ort-Koordination, klarere Taktung → kürzere Dauer bis zur Einnahme-Phase
  2. Kosten: weniger Unvorhergesehenes durch Standardisierung/Vorfertigung
  3. Risiko: klarere Schnittstellen/Verantwortlichkeiten statt fragmentierter Einzelgewerke-Logik 


Supplybox adressiert Büro-zu-Wohnen als Leitsegment sowie vergleichbare Bestandsumwandlungen/Modernisierungen, bei denen Vor-Ort-Individuallösungen Zeit, Kosten und Projektrisiken treiben.


Wo Supplybox typischerweise passt

  • Objekte mit strukturellem/absehbarem Leerstand oder Repositionierungsdruck
  • Konversionen, bei denen Standardisierung und Wiederholbarkeit den Ausschlag geben
  • Setups, in denen klare Implementierungslogik und Schnittstellen den Projekterfolg bestimmen 
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